Methoden
Die Inhalte werden zum größten Teil selbsterfahrerisch (induktiv) erarbeitet und dann durch Referate und Diskussionen ergänzt und mittels Falldarstellungen illustriert. Der selbsterfahrerische Austausch von persönlichen Erfahrungen, Umgangsweisen und Ansichten zu den theoretischen Inhalten gibt diesen eine besondere Plastizität und fördert den eigenen, emotionalen Zugang.
Großgruppengespräche, Kleingruppengespräche, Einzelgespräche mit den Ausbildnern und Supervision der praktischen Tätigkeit sowie ständige Lektüre der Fachliteratur und ihre Diskussion sind die Mittel, mit denen der Austausch in der Ausbildung stattfindet. Die Übung für psychotherapeutischen Umgang findet durch den Gruppenprozess und die genannten Formen des Austausches statt, sowie durch Rollenspiele, Therapievignetten und Falldarstellungen.
Die gesamte Zeit der Ausbildung soll kontinuierlich von Einzelgesprächen begleitet sein. Die Einzelgespräche dienen der Erarbeitung existentiell-biographischer Grundfragen, sowie der Aufarbeitung der persönlichen Umsetzung der Seminarinhalte und Gruppenprozesse und der sich daraus ergebenden Fragen und Probleme (existentielle Selbsterfahrung), sowie der Besprechung von Themen, für die sich die Gruppensituation nicht gut eignet.